Früh starten schlägt jede Produktwahl
Wer unter 30 ist, hat den größten Vorteil überhaupt: Zeit. Der Zinseszinseffekt arbeitet über 35 bis 40 Jahre so stark, dass selbst kleine monatliche Beträge zu einem soliden Vermögen heranwachsen. Genau deshalb lohnt es sich, das Thema Altersvorsorge Berufsanfänger nicht aufzuschieben, sondern direkt mit dem ersten Gehalt anzugehen.
Der ETF-Sparplan ist für die meisten jungen Sparer die flexibelste Lösung. Schon ab 25 Euro im Monat investierst du breit gestreut in den Weltmarkt, etwa über einen MSCI-World-ETF. Die Kosten sind niedrig, du bleibst jederzeit liquide und bist an keinen Anbieter gebunden. Nachteil: Du brauchst Disziplin und musst Kursschwankungen aushalten.
Riester lohnt sich vor allem für Familien mit Kindern wegen der Zulagen, ist aber durch hohe Kosten und starre Auszahlungsregeln oft unflexibel. Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) wird dann interessant, wenn dein Arbeitgeber kräftig dazuzahlt – ohne nennenswerten Zuschuss verliert sie durch spätere Verbeitragung an Reiz.
Praxis-Tipp: Prüfe zuerst den bAV-Zuschuss deines Arbeitgebers, nutze Riester bei Kindern und baue parallel einen ETF-Sparplan als flexibles Fundament auf. Eine detaillierte Gegenüberstellung mit Beispielrechnungen findest du in diesem Ratgeber zur besten Altersvorsorge unter 30. So kombinierst du Sicherheit, Förderung und Renditechancen optimal.







